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ROSSI* |
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Es war einmal ein mächtiger Tyrann, |
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der sich seiner Menschlichkeit nie besann! |
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Wir nennen ihn einfach mal Rossi* hier, |
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sein Name klang so komisch, glaube mir. |
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Rossi* war ein Mensch wie du und ich, |
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sein Fehler war, er wußte es nicht! |
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So schimpfte und drangsalierte er, |
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schlimmer noch als der gröbste Grobian, |
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und machte alles, Mensch oder Tier, |
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zu seinem willigen Untertan. |
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Rossi´s* Frau die starb, er war nun allein - |
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kein anderer Mensch wollte bei ihm sein. |
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Auch sein Tod der kam; mit Schnelligkeit. |
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Des Grabmal´s Inschrift lese ich hier: |
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`Zeig´ Wärme und Herz zur Lebenszeit, |
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dann hast du Freunde und man hilft dir!´ |
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* Namensähnlichkeiten wären zufälliger und unbeabsichtigter Natur. |
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Copyright © 2000 by J K |
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