EIN RABENSCHWARZER TAG

Das Rabentier, schwarz wie die Nacht,

hat keine Beute heimgebracht.

Suchte vergebens im nahen Walde,

und auf der stinkenden Komposthalde.

Nun sind sie traurig, die kleinen Raben,

dürfen sich nicht an den Würmern laben.

Oder an großen Fliegen - mausetot -

welche ihnen die Mutter auch anbot.

Sie sind jetzt hungrig, viele Stunden,

doch denken sich ganz unumwunden:

`Der Tag war schlecht - werden´s überleben -

morgen wird´s `ne extra Portion geben!´

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