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EIN RABENSCHWARZER TAG |
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Das Rabentier, schwarz wie die Nacht, |
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hat keine Beute heimgebracht. |
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Suchte vergebens im nahen Walde, |
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und auf der stinkenden Komposthalde. |
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Nun sind sie traurig, die kleinen Raben, |
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dürfen sich nicht an den Würmern laben. |
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Oder an großen Fliegen - mausetot - |
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welche ihnen die Mutter auch anbot. |
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Sie sind jetzt hungrig, viele Stunden, |
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doch denken sich ganz unumwunden: |
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`Der Tag war schlecht - werden´s überleben - |
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morgen wird´s `ne extra Portion geben!´ |
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Copyright © 2001 by J K |
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